Vision: Frachtröhre unter dem Hafen

Nach dem Vorstoß des Hafenkonzerns HHLA zum Containertransport via Hyperloop-Technologie gibt es mit „Smart City Loop“ nun ein weiteres Konzept für unterirdischen Verteilerverkehr in Hamburg.

So hat der Projekt-enwickler Four Parx jetzt die Smart City Loop GmbH mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur unterirdischen logistischen Ver- und Entsorgung der Innenstadt beauftragt. Die Ergebnisse sollen im dritten Quartal 2019 vorliegen.

„Ziel ist es, das Konzept unterirdischer Röhren als Transportsystem von Paletten für die verkehrsgeplagten Innenstädte erstmals konkret an einem Standort auf Herz und Nieren zu überprüfen“, teilt Four Parx mit. Pro Röhre könnten täglich bis zu 1000 Lkw- und Transporter-Fahrten eingespart werden.

Die Machbarkeitsstudie soll sich auf eine „beispielhafte Anbindung eines Lagers in Wilhelmsburg an ein City- beziehungsweise Mi-krohub in Altona“ beziehen. Hierfür habe Four Parx eine Immobilie entwickelt, die auf die Anforderungen der innerstädtischen Logistik und als Exit-Punkt für die City Loops ausgerichtet sei.

Das Fraunhofer IML werde dabei seine Kompetenz im Bereich der Intralogistik einbringen, etwa bei der Berechnung von Durchsatz und Rentabilität. bek/tof

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