Wärtsilä rüstet Hopperbagger für Indien aus

Wärtsilä hat jetzt den Auftrag der indischen Adani Group für zwei Hopperbagger bestätigt.

Die beiden Trailing Suction Hopper Dredger (TSHD) für Indiens größten privaten Hafenbetreiber sind die ersten Einheiten einer neuen IHC-Beagle-Serie, designt von der niederländischen Gesellschaft Royal IHC, die für den Bau der Schiffe zuständig ist. Zum Lieferumfang des finnischen Technologie-Konzerns zählen zwei achtzylindrige Hauptmaschinen des Typs Wärtsilä 32 für den einen Hopperbagger und zwei 7-Zylinder-Hauptmaschinen für den zweiten – zusammen mit vier Controllable-Pitch-Propeller-Systemen. Die Lieferung der Ausrüstung soll ab September 2016 erfolgen. Die Übergabe des ersten Baggers ist für Ende 2017 geplant. Bei der Ausführung des Auftrags arbeiten die Finnen eng mit IHC zusammen, mit denen eine strategische Partnerschaft besteht.

Außerdem teilte Wärtsilä am Dienstag mit, seine Dienste auszubauen, indem das Unternehmen Kapazitäten eines neuen Wartungs-Hubs auf den Kanarischen Inseln nutzt. Betreiber des Zentrums ist der spanische Schiffbau- und Schiffsreparatur-Konzern Zamakona Yards. An dem Standort wird Wärtsilä Wartungen und Kundendienste für Kraftwerksbetreiber durchführen, die sich auf den Offshore-Markt spezialisiert haben. Das neue Servicecenter an der Schnittstelle am Atlantik zwischen Europa, Afrika und Amerika werde es dem Unternehmen erlauben, Kunden in diesen Regionen besser als bisher zu bedienen. Auch Kooperationspartner Zamakona soll profitieren. „Der Ausbau der Zusammenarbeit mit Wärtsilä wird dazu führen, den Hafen von Las Palmas als Reparatur-Standort für Schiffseigner attraktiver zu machen“, sagte Alvaro Garaygordóbil, CEO von Canary Islands Zamakona Yards. Mehr als 80 Prozent der Schiffe im Hafen von Las Palmas kämen bereits aus dem Ausland.

Im Frühjahr hatte sich Wärtsilä dem aus internationalen Schifffahrtsindustrie-Unternehmen bestehenden „Project Forward“ angeschlossen. Ziel sei es, die Entwicklung der LNG-Antriebe voranzubringen. Das Hauptaugenmerk liege dabei auf Massengutfrachtern. Das von der griechischen Arista Shipping angeführte Projekt startete offiziell im Mai 2015. Der Aspekt, Flüssiggasantriebe kommerziell attraktiv zu gestalten, war eine der Gründungsideen. Neben Arista Shipping sind die skandinavischen Schiffsdesigner Deltamarin, das American Bureau of Shipping (ABS) und die französischen LNG-Spezialisten von GTT mit an Bord. fab

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