Aufräumen zum Tag des Meeres

Am Samstag ist internationaler Tag des Meeres (World Oceans Day) – und selten zuvor stand der Zustand der marinen Umwelt so sehr im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit wie aktuell.

Insbesondere Themen wie Plastikmüll, Überfischung sowie perspektivisch auch Arktisschifffahrt und Tiefseebergbau stehen inzwischen deutlich weiter oben auf der Agenda der Umweltpolitik als noch vor einigen Jahren. Das bekräftigten auch die Vereinten Nationen (UN), die die kommende Dekade von 2021 bis 2030 zum „Jahrzehnt der Ozeane“ erklärt haben. In dem Zeitraum soll detaillierter ergründet werden, wie sich die Meere nachhaltiger nutzen lassen, so die Zielsetzung der UN. Deutschland soll im ersten Quartal 2021 eine Auftaktveranstaltung in Berlin organisieren.

Die Wissenschaft erhofft sich weiteren Rückenwind. „Die Meere sind zu wichtig, um sie ignorieren zu können“, sagte Peter Haugan, Vorsitzender der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission (IOC) der Unesco, jetzt im Rahmen des 29. Meeresumwelt-Symposiums, das diese Woche in Hamburg stattfand. Die Teilnehmer der Veranstaltung widmeten sich unter anderem Themengebieten wie einer umweltfreundlichen Schifffahrt, der Offshore-Industrie, der Überwachung der Meeresumwelt und der Belastung durch Schadstoffe.

Am Freitag findet im UN-Hauptsitz in New York die diesjährige World Oceans Day Conference statt. Das Leitthema: „Gender & Oceans“. Dabei steht auch die gesellschaftliche Verantwortung im Fokus.

Am Samstag begeht dann die Öffentlichkeit den tatsächlichen World Oceans Day. Laut der Website <link http: www.worldoceansday.org external link in new>www.worldoceansday.org sind weltweit rund 1000 Veranstaltungen organisiert worden, darunter viele Aufräum aktionen, um Küstengebiete von Müll zu befreien. In Hamburg rufen dabei die Organisationen Same Oceans und Pfand gehört daneben sowie Hans E. Art zum Anpacken auf. ger/lni

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