BSH als Fachkoordinator auf Copernicus-Forum in Berlin

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat als Fachkoordinator für den Copernicus-Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt wieder die Marine-Fachsession auf dem „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ organisiert.

Das am Donnerstag beendete Forum hatte am 14. März begonnen und fand dieses Jahr erneut im Bundesverkehrsministerium in Berlin statt. Durch das Copernicus-Programm der EU und der Europäischen Weltraumagentur (ESA) wird eine In frastruktur für Erdbeobachtung und Geoinformation geschaffen, die für innovative Dienstleistungen in Verwaltung, Privatwirtschaft und Wissenschaft genutzt werden kann.

Das diesjährige Thema war „Copernicus@work“. Copernicus ist den weiteren Angaben zufolge jetzt arbeitsfähig und habe den Alltag von Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen hinsichtlich der Nutzung von Erdbeobachtungsdaten bereits nachhaltig beeinflusst und verbessert.

Auf 15 Workshops wurde der konkrete Nutzen des Copernicus-Programms für einen wirksamen Umweltschutz, die Klimaüberwachung oder die Früherkennung von Naturkatastrophen verdeutlicht.

Der vom BSH veranstaltete Workshop („Möglichkeiten und Grenzen von marinen Copernicus-Daten für Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden“) informierte über nationale und europäische Copernicus-Aktivitäten im Bereich der marinen Umwelt- und maritimen Sicherheitsüberwachung und eröffnete Perspektiven zur Beteiligung. Der marine Copernicus-Dienst ist seit beinahe zwei Jahren operationell, und zahlreiche Daten und Produkte aus den Bereichen Fernerkundung, numerische Ozeanmodellierung und Vor-Ort-Messungen stehen für die Öffentlichkeit kostenfrei über eine Web site (marine.copernicus.eu) zur Verfügung. Im marinen Workshop wurden Entwicklungen von Echtzeitdiensten für die maritime Sicherheit präsentiert, Datenportale vorgestellt und Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Copernicus-Daten für Behörden, Forschungseinrichtungen und Firmen aufgezeigt.

Die Veranstaltung richtete sich an alle Nutzer und Anbieter von Erdbeobachtungsdiensten und -produkten aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland. FBi

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