BSH startet 18. Nordsee-Gesamtaufnahme
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet im Hafen Stade-Bützfleth seine 18. Gesamtaufnahme der Nordsee.
Acht Wissenschaftler und Techniker ermitteln auf der knapp 3600 Seemeilen langen Forschungsfahrt mit der „Celtic Explorer“ ozeanografische und meereschemische Daten und untersuchen das Seewasser auf die Konzentration ausgewählter künstlicher Radionuklide. Die Daten dienen einer Zustandsbewertung der Nordsee und ermöglichen auch die Erfassung klimabedingter Veränderungen in der Nordsee.
Seit 1998 fährt das BSH mit wechselnden Schiffen ein Stationsnetz auf der Nordsee ab und überprüft den Meereszustand anhand zahlreicher Proben. Die erhobenen Daten dienen der detaillierten Bestimmung der räumlichen Verteilung von Temperatur, Salzgehalt und Dichte des Seewassers. Die Daten sind auch eine wichtige Grundlage für die Erfassung klimabedingter Veränderungen in der Nordsee und zur Erfüllung der deutschen Monitoringverpflichtungen im Rahmen der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL). Die „Celtic Explorer“ legt am 8. August ab, um bereits querab von Stade die ersten Proben auf der Elbe zu nehmen. Am 29. August legt sie im norwegischen Bergen an. Der zweite Abschnitt beginnt dort am 30. August und endet am 14. September in Kiel. FBi
