Bundesverkehrswegeplan: Zu wenig Geld für wichtige Schienennetz-Investitionen?
Zwar seien die 27 wichtigsten Projekte bis 2030 mit mehr als 100 Mrd. EUR durchfinanziert. Doch könnte für ebenfalls wichtige Projekte des „potenziellen Bedarfs“, die nach positiver Nutzen-Kosten-Bewertung in die Gruppe mit Priorität rutschen könnten, das Geld fehlen. Dafür habe der Bund im Bundesverkehrswegeplan als „Platzhalter“ 3,25 Mrd. EUR aufgenommen, doch seien davon 71 % für fünf Großprojekte – etwa die NBS Dresden–Prag – reserviert, zitiert das Blatt das Bundesverkehrsministerium. Dadurch blieben weniger als 1 Mrd. EUR für die restlichen 33 wichtigen Projekte übrig. (as)