D’Amico verurteilt

Die italienische Reederei D’Amico ist im US-Bundesstaat New Jersey wegen Verstößen gegen das Gesetz zur Verhütung der Umweltverschmutzung durch Schiffe zu einer Strafzahlung von vier Millionen US-Dollar und vier Jahren Bewährung verurteilt worden. Das Unternehmen hatte sich zuvor schuldig bekannt, teilte das Justizministerium jetzt mit.

Die Anklage bezog sich auf das absichtliche Verschweigen von Umweltvergehen durch den Tanker „Cielo di Milano“ in den Jahren 2014 und 2015. Demnach seien Abwasser und Ölreste illegal ins Meer gelassen worden. Zudem hätten Besatzungsmitglieder Aufzeichnungen im Oil Record Book gefälscht und Falschaussagen gegenüber der US-Küstenwache getätigt, wie aus dem Bericht des Justizministeriums hervorgeht.

Ein Viertel der Strafzahlung kommt der National Fish and Wildlife Foundation zugute, die sich für den Erhalt der marinen Umwelt vor New Jersey einsetzt. ger

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