„ERS-1“ entdeckte Ölsünder auf See
Er erkundete den Meeresboden unter der arktischen Eisdecke, maß die Temperatur von Meeresströmungen und entdeckte sogar Schiffe, die auf dem Meer Öl entsorgten: Heute vor 25 Jahren ist der erste europäische Satellit zur Erdbeobachtung ins Weltall gestartet.
In neun Jahren umkreiste der Satellit 45.000-mal die Erde und schickte 1,5 Millionen Bilder aus dem All. Laut Hersteller Airbus gilt er heute als Wegbereiter der Umweltforschung aus dem Weltraum.
Inzwischen sind „ERS-1“ viele weitere Umweltsatelliten gefolgt. Derzeit sind zehn Esa-Satelliten im Orbit aktiv.
Hinzu kommen Wettersatelliten. Im Februar schickte die Esa den dritten Satelliten des „Copernicus“-Programms ins All. „Sentinel-3A“ soll die Ozeane beobachten und das Fließen der Meeresströme und den Anstieg des Meeresspiegels messen. FBi/dpa
