Expedition stellt Besatzung auf die Probe

Ausharren heißt es für die Crew des Expeditionsschiffes „Polarstern“, das am Nordpol unterwegs ist: Dichtes Meereis verzögert während der einjährigen Arktis-Expedition Mosaic den Personalwechsel auf dem Forschungsschiff deutlich. Eigentlich war die Heimreise der 100 Menschen an Bord bereits für Mitte Februar vorgesehen. Doch wann das Team nun wieder in der Heimat ankommt, ist derzeit offen, teilte das Alfred-Wegener-Institut jetzt mit.

Der Versorgungseisbrecher „Kapitan Dranitsyn“, der Fracht und neues Personal bringen sowie bisherige Crewmitglieder mitnehmen sollte, kommt derzeit kaum vorwärts. „Das Meereis ist bis zu 160 Zentimeter dick, es gibt viele Presseisrücken, aber wenig offene oder dünne Stellen“, berichtete Mosaic-Fahrtleiter Christian Haas. Wenn sich der Eisbrecher bis zur im Eis driftenden „Polarstern“ durchgekämpft habe, werde er wegen des hohen Energieverbrauchs während der Anfahrt nicht mehr genügend Treibstoff für die Rückfahrt haben, so Haas. Deshalb werden nun Lösungen gesucht, sagte ein Sprecher des AWI.  tja/dpa

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