Greenpeace: Härtere Strafen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat härtere Strafen für Ölunternehmen im Falle von Verschmutzungen der Nordsee gefordert.

Jährlich gelangten mehr als 8000 Tonnen Öl wegen der Ölförderung in die Nordsee, teilte Greenpeace am Dienstag mit. Jedes Jahr gebe es auf Plattformen Hunderte Unfälle mit Öl und Chemikalien. Die Ölförderung sei seit dem Jahr 2000 um mehr als die Hälfte gesunken, gleichzeitig sei die Menge der Schadstoffe je Tonne Rohöl gestiegen. Ende der 90er Jahre wurden mehr als 250 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr in der Nordsee gefördert. Danach ging die Produktion immer schneller zurück.

Vor 20 Jahren hatte die Greenpeace-Kampagne gegen die von Shell geplante Versenkung der Ölplattform „Brent Spar“ begonnen. Seitdem seien 56 ausgediente Plattformen umweltgerecht an Land entsorgt worden.

Das Öl und vor allem die sich im Wasser lösenden Stoffe aus dem Öl und Derivaten bedrohen Tiere und Pflanzen. Forschungen zufolge greifen die Gifte das Ökosystem an, bringen die Nahrungskette aus dem Gleichgewicht, gefährden die Fortpflanzungsfähigkeit und letztendlich den Bestand vieler Organismen. pk

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