HPA veröffentlicht zweiten Bericht zur Nachhaltigkeit

Die Hamburg Port Authority (HPA) hat ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Darin informiert die Gesellschaft über die Schritte, die sie in den Jahren 2013/2014 zur Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie unternommen hat.

Der Bericht umfasst alle Einheiten, die der Kontrolle der HPA unterliegen. Dar über hinaus berichtet die HPA über Aspekte, deren Auswirkungen außerhalb der Organisation relevant sind, wie beispielsweise die Bedeutung des Hamburger Hafens für Arbeitsplätze, Einkommenssicherheit und Wachstum in der Region sowie die durch die Hafenverkehre bedingten Emissionen. Gegenüber dem Nachhaltigkeitsbericht 2011/2012 erweiterte sich der Berichtsumfang zudem um die Aspekte Wasser, Biodiversität, Transport und Gleichbehandlung.

„Der Gedanke der Nachhaltigkeit hat zunehmend in unseren Arbeitsalltag Einzug gehalten und ist in unseren Zielen verankert. Diese Herangehensweise erfordert Mut zum Umdenken und das Engagement aller; aber nur auf diesem Weg wird die HPA ihrer unternehmerischen und sozialen Verantwortung als überregional tätiger Hafenakteur gerecht“, sagt Jens-Erik Wegner, verantwortliches Geschäftsleitungsmitglied für nachhaltige Entwicklung bei der HPA.

Einen Schwerpunkt setzt die HPA dabei mit dem Kapitel „Eine nachhaltige Zukunft braucht innovative Ideen“. Hier werden innovative Projekte vorstellt, die dazu beitragen, die Hafeninfrastruktur zu verbessern und intelligent zu nutzen: Dazu gehören zum Beispiel der Einsatz von Schnellasphalt, der bereits nach drei Stunden befahrbar ist, zudem das Pilotprojekt smartSwitch, die intelligente Weiche, die ihren Wartungsbedarf selbst meldet.

Ein weiteres zentrales Thema der HPA ist die Einbeziehung der Stakeholder, unterteilt in die Gruppen Mitarbeiter, Kunden, Konsumenten, Kapitalmarkt, Politik und Verwaltung, Lieferanten, Verbände und nicht staatliche Organisationen. In Vorbereitung auf den aktuellen Bericht hat die HPA eine Online-Befragung ausgewählter Stakeholder durchgeführt, um die Priorisierung wesentlicher Themen zu ermitteln. Das Ergebnis: Oberste Priorität genießen die vier Themen Stakeholderkommunikation, Sedimentmanagement, Energiewende und Flächenvergabe. Durch die Offenlegung wichtiger Aspekte will die HPA dazu beitragen, den Dialog mit ihren Stakeholdern zu fördern.

Der Bericht entspricht dem neuesten Standard der Global Reporting Initiative (GRI) G4 und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche geprüft. Der HPA-Nachhaltigkeitsbericht erscheint alle zwei Jahre. Die aktuelle Version steht unter

www.hamburg-port-authority.de

zum Herunterladen bereit. fab

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