Kritik an Nutzung von Fracking-Gas
Die Deutsche Umwelthilfe lehnt Subventionen für deutsche LNG-Terminals unter Nutzung von Fracking-Gas ab. Sie moniert, die Bundesregierung wolle Bau und Betrieb von Anschlussleitungen für geplante LNG-Terminals zum Transport von amerikanischem Fracking-Gas von den Gas-Kunden finanzieren lassen, anstatt von den Betreibern der Anlagen. Das gehe aus einem Referentenentwurf einer Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Die Anschlussleitungen seien erforderlich, um die geplanten LNG-Terminals in Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven mit dem deutschen Gasnetz zu verbinden. Das Wirtschaftsministerium selber schätzte, dass die Anlagenbetreiber und Investoren mit den Plänen um mehr als 130 Millionen Euro entlastet werden. fab
