Mehr Daten für Meeresschutz

„Klimaschutz und Meeresschutz sind nicht voneinander zu trennen. Alle Prozesse, die Einfluss auf die Umwelt haben, können in ihrer Wirkung nur dann umfassend beurteilt werden, wenn eine detaillierte, auf Dauer angelegte Sammlung aller relevanten Daten und Informationen zur Verfügung steht. Sie werden auch benötigt, um Maßnahmen zur Verbesserung des marinen Ökosystems zu entwickeln und deren Wirksamkeit zu überprüfen.“ Diese Kernaussagen kennzeichnen die Ergebnisse der Diskussionen von rund 400 Fachleuten auf dem 27. Meeresumwelt-Symposium. Die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) organisiert Veranstaltung im Auftrag des Bundesumweltministeriums befasste sich vergangene Woche in Hamburg mit aktuellen Problemen der Meeresumwelt.

„Untersuchungen in den Meeren belegen, dass die Klimaerwärmung eindeutig voranschreitet. Neben anderen Phänomenen ist auch der deutliche Rückgang des Eises in der Arktis und der Meeresspiegelanstieg ein Beleg dafür“, erklärte BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz. In allen Themenblöcken – „Klimawandel und Meer“, „Arktis“, „Schifffahrt“, „Fischerei“, „Meeresnaturschutz“ und „Mehr vom Meer“ – wiesen die Referenten auf die Notwendigkeit einer umfassenden Datenbasis hin. Der Bedarf, weitere Daten zu erheben, gilt für die Bewertung des Einflusses sowohl der kommerziellen als auch der Angelfischerei ebenso wie für die Bewertung der Menge des Mülls in der Arktis. FBi

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