Schwefel-Schnüffler in der Luft

Startklar: Die Drohne war vergangene Woche erstmals im Einsatz, Foto: Danish Maritime Authority
Auf der Suche nach einem effizienten Kontrollsystem für den Schwefelausstoß von Schiffen auf See setzt Dänemark auf eine Drohne.
Wie die Danish Maritime Authority (DMA) jetzt mitteilte, werde in den kommenden Monaten ein unbemanntes Fluggerät im Norden des Großen Belts eingesetzt. Dort verkehren der Behörde zufolge vor allem viele große Tanker.
In der Region soll die mit entsprechenden Messgeräten ausgerüstete Drohne die Abgasfahnen der Schiffe untersuchen und so den Schwefelgehalt des verwendeten Treibstoffs ermitteln. Die Daten würden umgehend an die zuständigen Behörden übertragen. Damit sollen Verstöße gegen geltende Emissionsgrenzwerte zuverlässiger aufgedeckt werden, führte die DMA aus.
Die Drohne wird von der European Maritime Safety Agency zur Verfügung gestellt. In Dänemark ist die Danish Environmental Protection Agency für die Umsetzung der Schwefelstandards zuständig. Die DMA unterstützt diese Bemühungen durch Inspektionen in Häfen und nun eben auch mit dem Einsatz von Drohnen. ger