Stena Line wird nachhaltiger

Die schwedische Reederei Stena Line hat ihren Nachhaltigkeitsbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. Nach eigenen Aussagen ist sie dabei ihrem Ziel, Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen und den Wandel im europäischen Kurzstreckenseeverkehr voranzutreiben, einen Schritt näher gekommen.

Vor allem die Bemühungen nach treibstoffeffizienteren Fähren waren Stena Lines Angabe zufolge erfolgreich: So wurde die „Stena Scandinavica“ auf der Route Kiel–Göteborg mit einer sogenannten KI-Technologie (künstliche Intelligenz, KI)ausgerüstet, die Kapitäne und Offiziere bei der Einsparung von Treibstoff und Emissionen unterstützt. Da das Projekt erfolgreich war, soll es künftig in der gesamten Flotte umgesetzt werden. Der Reederei zufolge könnte die Technologie dazu beitragen, das avisierte Einsparziel von 2,5 Prozent pro Seemeile und Jahr zu erreichen.

Nachhaltiger Landstrom wird bei der Reederei bereits von 14 Schiffen bezogen. Damit sind 37 Prozent der Flotte und 20 Prozent der Terminals der Reederei für Landstromversorgung gerüstet und sparen so eigenen Angaben zufolge 14.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Auf der Erfolgsseite kann Stena Line zudem weniger Abfall verbuchen. So sei etwa der Recycling-Anteil von Abfällen in den Häfen auf 77 Prozent gestiegen. In Zukunft wird es das Ziel von Stena Line sein, Einwegplastik vollständig zu vermeiden.

Für einen besseren Schutz der Meere testet Stena Line außerdem verschiedene Initiativen zur Verhinderung von Bewuchs an den Schiffen, etwa Ultraschall-Signalgeber und innovative, algenabstoßende Anstriche.

Der Bericht „A Sustainable Journey“ wird seit drei Jahren von Stena Line herausgegeben. acw

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