Verstärkung für den Küstenschutz

Mit der Taufe des Küstenschutzschiffes „Trischen“ am Mittwoch ist die 2016 begonnene Modernisierung der Schiffsflotte des Landesbetriebs Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) abgeschlossen worden.

„Als Land zwischen zwei Meeren hat der Küstenschutz für uns in Schleswig-Holstein einen besonderen Stellenwert“, sagte dazu die Finanzministerin des Landes und Taufpatin Monika Hei nold (Grüne).

Insgesamt hat Schleswig-Holstein 13,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Schiffsflotte investiert, wie das Finanzministerium mitteilte. 8,3 Millionen Euro hiervon wurden aus dem Infrastrukturprogramm Impuls finanziert.

Die Fertigung der 22,5 Meter langen und 7,5 Meter breiten „Trischen“ war EU-weit ausgeschrieben worden. Schließlich erhielt die Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft in Tangermünde (SET) den Fünf-Millionen-Euro-Auftrag und lieferte den Neubau mit 1,15 Meter Tiefgang und einer Plattbodenkonstruktion binnen eines Jahres ab.

Zu den Aufgaben der „Trischen“ gehört das Räumen der Außentiefs. Das ist erforderlich, um das Wasser aus dem Hinterland über Siele und Sperrwerke möglichst ungehindert in das Wattenmeer und die Elbe abfließen lassen zu können. Zudem kann sie als Schlepper eingesetzt werden. ger/lno

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