Maersk brechen im ersten Quartal die Gewinne weg

Maersk Line hat im ersten Quartal 2016 erneut einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

Das Nettoergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 714 auf 37 Millionen Dollar, teilte der dänische Reedereikonzern am Mittwoch mit. Der Umsatz lag mit 4,97 Milliarden Dollar 21 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Als Grund für den Gewinn einbruch nennt Maersk die weiter gesunkenen Frachtraten. Der Rückgang um rund 25 Prozent auf 1857 Dollar pro FEU konnte nur teilweise über den Mengenzuwachs von sieben Prozent auf 2,4 Millionen FEU kompensiert werden. Die Stückkosten senkte Maersk im ersten Quartal um weitere 16 Prozent auf 2060 Dollar pro FEU. Der Bunkerpreis lag im Schnitt um die Hälfte niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Bei Maersk Oil gingen die Umsätze von 1,43 auf 1,03 Milliarden Dollar zurück. Das Nettoergebnis rutschte von 208 auf minus 29 Millionen Dollar in die Verlustzone. Maersk Tankers verbesserte das Ergebnis von 36 auf 48 Millionen Dollar. Das Schlepper-Geschäft von Svitzer lag mit 27 Millionen Dollar knapp sieben Prozent unter dem Vorjahreswert. APM Terminals musste einen Ergebnisrückgang von 190 auf 108 Millionen Dollar hinnehmen.

Fallende Umsätze

Für die gesamte Maersk Gruppe sank das Nettoergebnis von 1,57 auf 0,22 Milliarden Dollar. Die Umsätze gingen von 10,55 auf 8,54 Millionen Dollar zurück.

Im Oktober 2015 hatte der Konzern mit einer Gewinnwarnung für Wirbel gesorgt. Das Geschäft in der Containerschifffahrt habe sich eingetrübt, argumentierte Maersk damals und gefährdete damit den zu diesem Zeitpunkt laufenden Börsengang von Hapag-Lloyd (THB 26. Oktober 2015). fab

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